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Relevanz und Therapie von Hüftgelenksbefunden

Frühzeitige Erkennung von Hüftfehlstellungen

Die dargestellten Befunde am Hüftgelenk sind in der Mehrzahl nicht mit der Grunderkrankung assoziiert, sondern spiegeln den Reifungsstatus der Hüfte wider.

Damit ist ihre Erkennung eine prophylaktische Maßnahme zur frühzeitigen Erkennung von Hüftfehlstellungen im Sinne einer Coxa valga, die im späteren Leben durchaus Relevanz für den Hämophiliepatienten haben kann. Bei der Coxa valga kommt es zur Druckerhöhung im cranialen Pfannendachbereich, hierdurch könnten Blutungen getriggert werden.

Etablierung einer funktionellen Hüftbewegung

Therapeutische Einflussmöglichkeiten sind gering. Hauptziel ist die Etablierung einer funktionellen Hüftbewegung:

  • Sie kann bei verstärkter Rotation in einer krankengymnastische Kräftigung der hüftumgebenden Muskulatur durch Kraft- und Koordinationsübungen bestehen.
  • Die Zielmuskeln sind dabei der Glutaeus medius sowie die Hüftstreckmuskulatur.